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Haus mieten (Wohnung mieten)

Mietkaution in der Schweiz: Was Mieter wirklich wissen müssen

Der Mietmarkt in der Schweiz ist geprägt von klaren Regeln, hohen Standards – und nicht zuletzt von Kosten, die schnell zur finanziellen Herausforderung werden können. Ein oft unterschätzter Punkt: die Mietkaution. Sie schützt den Vermieter, belastet aber die Liquidität der Mieter – besonders beim Umzug oder bei knapper Haushaltskasse. Doch was genau ist eine Mietkaution, wie hoch darf sie sein und welche Alternativen gibt es zur klassischen Barkaution?

 

Was ist eine Mietkaution?

Die Mietkaution – auch Sicherheitsleistung oder Depot genannt – ist eine Summe, die Mieter zu Beginn eines Mietverhältnisses hinterlegen. Sie dient dem Vermieter als Absicherung gegen ausstehende Mieten, Nebenkosten oder Schäden an der Wohnung. Rechtlich geregelt ist sie in der Schweiz im Obligationenrecht (OR Art. 257e). Die Kaution darf bei Wohnraum maximal drei Monatsmieten betragen und muss auf einem Sperrkonto hinterlegt werden, das auf den Namen des Mieters läuft.

Während das Geld dort sicher ist und Zinsen erwirtschaftet (wenn auch meist gering), steht es dem Mieter während der gesamten Mietdauer nicht zur Verfügung. Gerade bei Umzügen – wenn z. B. eine neue Kaution fällig wird, bevor die alte zurückgezahlt ist – kann das schnell zu finanziellen Engpässen führen.

Alternative zur Barkaution: Mietkautionsversicherung

Eine attraktive Lösung, um Liquidität zu schonen, bietet die sogenannte Mietkautionsbürgschaft. Hierbei wird die Kaution nicht als Geldbetrag hinterlegt, sondern durch einen spezialisierten Anbieter garantiert – wie etwa https://www.firstcaution.ch/de. Der Vermieter erhält dieselbe Sicherheit wie bei einer Barkaution, während der Mieter keine hohe Summe blockieren muss.

Stattdessen zahlt der Mieter eine jährliche Prämie an den Anbieter der Bürgschaft. Die Höhe richtet sich nach dem Kautionsbetrag und liegt je nach Anbieter meist zwischen 4 % und 6 % der Kautionssumme. Wichtig: Die Bürgschaft ersetzt nicht den Anspruch des Vermieters bei Schäden oder ausstehenden Zahlungen – sie sichert lediglich ab, dass der Vermieter im Ernstfall entschädigt wird. Der Mieter haftet weiterhin, falls ein Schaden geltend gemacht wird.

Für wen lohnt sich eine Kautionsversicherung?

Vor allem für Menschen mit begrenzter Liquidität – wie Studierende, junge Berufstätige, Familien oder Expats – bietet die Bürgschaft eine pragmatische Lösung. Auch wer sich in einer Übergangssituation befindet (z. B. bei Trennung oder Jobwechsel), profitiert von der Möglichkeit, die Mietkosten flexibler zu gestalten.

Darüber hinaus kann eine Bürgschaft auch bei gewerblichen Mietverhältnissen sinnvoll sein, wo die Kautionssummen häufig deutlich höher ausfallen. Anbieter wie firstcaution.ch/de bieten hier spezielle Lösungen für Geschäftskunden und sorgen so für finanzielle Planungssicherheit.

Worauf sollte man achten?

Wer eine Mietkautionsversicherung abschließen möchte, sollte auf transparente Vertragsbedingungen, gute Erreichbarkeit im Schadensfall und die Höhe der jährlichen Prämien achten. Auch die Reputation des Anbieters spielt eine Rolle – schließlich geht es um Vertrauen auf beiden Seiten.

Nicht zuletzt sollte man mit dem Vermieter offen kommunizieren. Auch wenn Kautionsversicherungen in der Schweiz rechtlich zulässig sind, müssen sie vom Vermieter akzeptiert werden. In der Praxis ist das meist unproblematisch, besonders bei etablierten Anbietern.

Flexibilität gewinnen, Liquidität schonen

Die Mietkaution ist ein fester Bestandteil des Schweizer Mietrechts – aber sie muss nicht zwingend zur Belastung werden. Mit modernen Lösungen wie der Kautionsversicherung können Mieter heute flexibel bleiben und ihr Geld dort einsetzen, wo es wirklich gebraucht wird: für den Umzug, das neue Zuhause oder einfach für finanzielle Sicherheit im Alltag.