MPU Vorbereitung sinnvoll?

Man ist gesetzlich nicht verpflichtet, sich auf eine MPU (medizinisch psychologische Untersuchung) vorzubereiten. Ebenso wenig sind Gymnasiasten verpflichtet, für das Abitur zu lernen. Und doch ist es sinnvoll. Wer sich auf eine MPU professionell vorbereitet, wird diese mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit bestehen.

Theoretisch kann man eine MPU auch ohne Vorbereitung bestehen

Da eine MPU Vorbereitung gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, kann man auch ohne jede Vorbereitung zu einer MPU gehen und diese (theoretisch) auch bestehen. Das Absolvieren einer MPU ohne jede Vorbereitung gilt jedoch als nicht ratsam. Der Prüfer könnte sogar bei einem Erscheinen zu einer MPU ohne Vorbereitung den Schluss ziehen, dass man sich nicht kritisch mit seinem eigenen Verhalten auseinandergesetzt habe und so auch nicht aus seinem Fehler gelernt habe. Das könnte mit zu einem negativen MPU Ergebnis beitragen. Auch deswegen ist schon eine professionelle MPU Vorbereitung sinnvoll, wie sie z.B.die Experten von MPU Vorbereitung Frankfurt anbieten.

Es ist auch nicht günstiger, sich nicht vorzubereiten

Es ist noch nicht einmal günstiger sich nicht vorzubereiten: Wer sich nicht vorbereitet, spart zwar die Kosten einer Vorbereitung, muss aber mit höherer Wahrscheinlichkeit die Kosten einer erneuten MPU tragen, die durchaus auch zwischen 500 und 1000 Euro kosten kann. Manche MPU-Durchfaller benötigen sogar mehr als 2-3 Versuche, um bei einer MPU „durchzukommen“. Wer die Sicherheit des Bestehens erhöhen will, bereitet sich auf eine MPU professionell vor und erscheint dort ausgeschlafen, vorbereitet und ohne Alkohol und Drogen.

Vorbereitung auf Frage- und Antwortmuster

Bei einer Vorbereitung reicht es nicht aus, Fragen und mögliche Antworten auswendig zu lernen, sondern muss erlernen, welche Frage- und Antwortmuster hinter einer solchen Untersuchung stecken, ansonsten wird ein Gutachter mit Fangfragen schnell aufdecken, dass nur scheinbar günstige Antworten auswendig gelernt wurden. Das kann zum Durchfallen führen. Wer sich z.B. bei Fragen in Widersprüche verstrickt und auf spontan und anders gestellte Fragen keine schnelle (und richtige) Antwort parat hat, qualifiziert sich für ein negatives MPU Gutachten, was eine spätere erneute MPU mit erneuten Kosten notwendig macht. Die Erfahrung lehrt einfach, dass man eine medizinische psychologische Untersuchung ohne professionelle MPU Vorbereitung nur schwerlich bestehen wird und eine Vorbereitung die Bestehenswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.